Wohnungsbauprämie

Der Staat fördert das Bausparen als einer der drei Verwendungsmöglichkeiten für die vermögenswirksamen Leistungen und mit der Arbeitnehmer-Sparzulage. Eine weitere staatliche Förderung von Bausparverträgen besteht in der Wohnungsbauprämie.

Die geförderten Einzahlungen müssen in "eigenem" Geld bestehen. Anders als bei der Arbeitnehmer-Sparzulage reicht es nicht aus, dass der Arbeitgeber etwas einbezahlt.

Allerdings ist es möglich, in einen Bausparvertrag für vermögenswirksame Leistungen zusätzlich eine Besparung vorzunehmen, um hierfür die Wohnungsbauprämie erhalten zu können. Der Pflichtanteil liegt bei mindestens 50 Euro im Jahr.

Die effektive Wohnungsbauprämie ist abhängig von bestimmten Einkommenshöhen und den eingezahlten Sparbeiträgen:

 

 

 

 

 

 

 

Bausparer, die ihren Vertrag heute abschließen, erhalten die Wohnungsbauprämie nach 7 Jahren nur, wenn der Vertrag für eine wohnungswirtschaftliche Verwendung genutzt wird, z. B. Bau, Kauf, Modernisierung einer Immobilie.

Aber: Bausparer, die bei Vertragsabschluss keine 25 Jahre alt sind, können nach der siebenjährigen Sperrfrist frei über das Guthaben verfügen, z.B. Autokauf, ohne die Prämie zu verlieren.